Am Freitag hatte ich mal kurzzeitig mein eigenes #beetmobil.
Der Palme hat’s gefallen.

Mein Fahrrad mit Anhänger, in dem meine Büropalme und ein Computer steht.

Ich lese gerade zum Aufwärmen nochmal ein wenig im Nationalen Radverkehrsplan 3.0.

Ein zentrales Ziel diese Plans ist Sicherheit. Die Beschreibung möchte ich hier einfach mal zum lesen mitgeben.

Leitziel: Leitbild Vision Zero im Radverkehr

Das Leitbild Vision Zero ist von zentraler Bedeutung in der Radverkehrsförderung: Nur wenn Radfahren deutlich sicherer ist, werden mehr Menschen im Alltag und in der Freizeit Rad fahren.
Für die Sicherheit von Radfahrenden ist eine hochwertige sowie fehlerverzeihende Infrastruktur wichtig. Insbesondere Knotenpunkte müssen sicher und verständlich gestaltet werden.
Ebenso bedeutsam ist es, in Mischverkehren Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den Verkehrsteilnehmenden zu reduzieren.
Letztlich werden Gefahrensituationen auch dadurch verringert, dass alle Verkehrsteilnehmenden sich intuitiv richtig verhalten.
Eine Mobilitätsbildung „von klein auf“ sorgt dafür, dass sich Kinder und Erwachsene sicher und routiniert im Straßenverkehr bewegen.
Zudem braucht es einen Kulturwandel im Umgang mit anderen Verkehrsteilnehmenden. Schutzbedürftige Personen müssen besonders berücksichtigt werden.
Ein gutes Verkehrssicherheitsmanagement bildet die Grundlage für das Leitbild Vision Zero. Radfahrende müssen sich im Verkehr sicher fortbewegen können.

Jeder einzelne Satz ist ein Ansatz, wie man die aktuelle Situation in Hammelburg besser gestalten kann.

Nicht Fahrräder ausschliessen ist der Weg, sondern sie zu untersstützen und zu sichern.

Ein letztes Update zur Fahrraddemo morgen

Ihr lieben,

ich bin schon sehr auf morgen gespannt und freue mich!
In den letzten Tage habe ich doch sehr viele Gespräche geführt, viel Input bekommen und noch mehr gelernt.

Ich hoffe wir können das morgen gemeinsam genau so auch tun!

Damit das gut klappt, nochmal ein paar Hinweise, vor allem auch, da das Landratsamt sich heute noch gemeldet hat und es noch Hinweise des Ordnungsamts Hammelburg gibt:

  • Auf unserer Tour fahren wir kurz durch die Baustelle in der Bahnhofstrasse. Dort ist an der Kreuzung Wankelstraße/Dalberstraße grober Schotter, der vorsichtig durchfahren werden muss.
  • Pro 25 Teilnehmer brauchen wir einen Ordner. Ich bringe Material mit, um diese als solche zu kennzeichnen. Dafür brauchen wir Freiwillige!
  • Für die Teilnehmer gilt Maskenpflicht; hiervon ausgenommen sind die Versammlungsleitung während Durchsagen und Redner während Redebeiträgen.
  • Es sind keine Waffen und Gegenstände, die als Waffe taugen erlaubt.
  • Ich gehe davon aus, dass wir diesmal von der Polizei begleitet werden. Diese regelt den Verkehr.

Auch wenn’s jetzt ein wenig förmlicher wirkt, gehe ich davon aus, dass wir wieder eine schöne, friedliche und hoffentlich sehr spaßige Fahrradtour und eine ergiebige Diskussion zum Abschluss hinbekommen.

Bis morgen!

Das sollten die Wähler*innen wissen, die jetzt in ihrer eigenen Bräsigkeit wie immer CDU wählen wollen, weil man sich sicher sein kann, dass dann im richtigen Moment schon das richtige passieren wird: dafür steht Laschet nicht. Er steht für das weiter so, das süße Nichtstun, und das nicht mal aus dem Glauben heraus, damit das richtige zu tun, sondern einfach aus der blanken Angst etwas falsch zu machen. Wer nichts tut, begeht auch keine Fehler, ein Grundsatz, der uns während der Pandemie einige Menschenleben gekostet hat. Und bei Laschet ist er gepaart mit der Überheblichkeit, er werde schon das richtige tun, weil sonst wäre er ja nicht Ministerpräsident/Bundeskanzler whatsoever geworden. Deckt man diese Muster auf, flippt er gleich völlig aus. So einen Menschen will niemand wählen. So einen Mann sollte niemand wählen.

Die unerträgliche Bräsigkeit des Armin Laschet und seiner Partei - Couchblog

Einladung zweite Fahrraddemo Hammelburg am Samstag - Start 10 Uhr am Bleichrasen

Wir lassen wieder die Räder rollen

Unsere als kleine geplante erste Fahrraddemo vor ein paar Tagen war ein Kracher. Die Schätzungen gingen in die 100 Teilnehmer, auf einem Video konnte ich rund 80 Leute zählen. Ich hatte im allerbesten Fall mit vielleicht 30 Leuten gerechnet. Irre!

Ein großes Dankeschön an alle die da waren! Ihr habt einen großen Beitrag geleistet um zu zeigen, wie wichtig uns ein fahrradfreundliches Hammelburg ist.

Und wie es die Redner und Teilnehmer so deutlich gesagt haben: “Wir müssen das wiederholen!”. Und das tun wir.

“Für ein fahrradfreundliches Hammelburg”

Am Samstag, 17.07.2021 versammeln wir uns um 10 Uhr wieder am Bleichrasen um die Fahrradtour durch Hammelburg zu wiederholen. Die Route ist wieder dieselbe, das Verfahren auch: wir fahren gemeinsam auf unseren Rädern durch die Stadt und werden die Kissinger Straße hoch schieben.

Das Ziel der Tour ist dieses Mal der Viehmarkt, wo wir eine offene Diskussion anregen wollen: jede die eine Meinung, eine Idee oder einen Beitrag teilen möchte, kann ans Mikro kommen und dies tun.
Ich werde diese Diskussion moderieren und wir werden uns kümmern, dass wir im Anschluss auch erste Vorschläge zur Verbesserung an die Stadt weitergeben können.

Wenn ihr teilnehmen und uns unterstützen wollt, kommt mit also mit eurem Rad, gerne mit Hänger und Plakaten verziert und fahrt mit.

Auch dieses Mal habe ich bis jetzt noch keine Rückmeldung vom Landratsamt oder Polizei bekommen. Die Einhaltung der Hygienieregeln sind aber selbstverständlich: wir tragen Masken, wir halten 1,50m Abstand. Wer am Mikro redet, kann die Maske abnehmen.

Ich freue mich wieder sehr mit euch durch Hammelburg fahren zu dürfen und ganz besonders auf ein weiteres Klingelkonzert!

Lieben Dank und herzliche Grüße,
Markus Heurung

PS: wer nicht zu Facebook mag und kommende Einladungen und Updates zum Thema fahrradfreundliches Hammelburg nicht verpassen will, ich habe einen einfachen Newsletter eingerichtet, an den ich diese Nachrichten genauso schicken werde. Wer diese Nachrichten also direkt per Email bekommen will, kann sich unter buttondown.email/fahrradfr… bei diesem Newsletter anmelden.

Die Fahrraddemo am Samstag war in meinen Augen – auch dank sehr viel positivem Feedback – ein voller Erfolg.
Den Rest des Wochenendes danach hab ich abgeschaltet 😴

Ich bin gerade dabei etwas mehr zu schreiben, es wird auch sehr bald eine Wiederholung geben, noch vor oder am 19.07. zur relevanten Stadtratssitzung. Save the date!

Ein Video, das mir ein Freund netterweise zur Verfügung gestellt hat, möchte ich gleich teilen. Es fängt sehr viel von der guten Stimmung vom Samstag ein!

Danke nochmal an alle.

Demo “Für ein fahrradfreundliches Hammelburg!"

Liebe Freundinnen und Freunde des gepflegten Radfahrens und Fußgehens,

Die Hammelburger Verwaltung hat nach einem erneutem Unfall in der inneren Kissinger Straße den kurzen Dienstweg eingeschlagen, und verspricht sich aus einer kurzfristigen Lösung mehr Sicherheit.

Leider sind sie dabei dem Weg gefolgt, der auf die vollen Kosten der Radfahrer*innen in Hammelburg geht und die Durchfahrt durch die Kissinger Straße Richtung Kreisel für Fahrräder komplett sperrt. Als Ausweg wird Schieben oder ein Umweg durch die Gassen vorgeschlagen.

Diese Entscheidung soll am 19.07. in einer Stadtratssitzung besprochen und vermutlich auch beschlossen werden.

Da dieser nur zu Lasten der Radfahrer geht und keinerlei Rücksicht von Kraftfahrzeugen abverlangt, müssen wir Radfahrer*innen uns Gehör verschaffen, damit Hammelburg endlich eine fahrradfreundliche Stadt wird die auch die schwächeren Verkehrsteilnehmer einbezieht.

Deshalb lade ich mit vielen Unterstützern zu einer Fahrraddemonstration durch Hammelburg ein.

“Für ein fahrradfreundliches Hammelburg!”

Start und Treffpunkt ist am Samstag, der 03.07.2021 um 9:30 Uhr am Parkplatz Bleichrasen. Wir werden von dort aus eine kleine Fahrradtour durch Hammelburg machen, und vor allem gemeinsam und “demonstrativ” durch die Kissinger Straße unsere Räder schieben. Voraussichtliches Ende wird gegen 10:30 Uhr am Marktplatz sein.

Wenn ihr teilnehmen und uns unterstützen wollt, kommt mit eurem Rad, gerne mit Hänger und Plakaten verziert und fahrt mit.

Noch habe ich keine Rückmeldung vom Landratsamt oder Polizei bekommen. Ich erwarte aber aber die Einhaltung von Hygenieregeln, die ich gleich von vorneherein für uns so vereinbaren möchte: wir tragen Masken, wir halten 1,50m Abstand. Falls eine Rede gehalten werden sollte, darf die Redner*in die Maske abnehmen.

Ich freue mich auf eine schöne und friedliche Minitour durch Hammelburg mit euch!

Herzlichen Dank und liebe Grüße,

Markus Heurung

Vor der Pandemie habe ich mir mal vorgenommen, Rabatz zu machen und wurde bzw. hab mich lange ausgebremst das zu tun.

Heute gab’s einen wichtigen Schritt: Ich hab meine erste Demo angemeldet. 😆

Lissabon abgeriegelt, in GB wieder mehr als 10000 Neuinfektionen an einem Tag, in Australien bestätigte Ansteckung durch “Vorbeigehen”.

Delta kommt außerhalb von Indien voll an.

Wir haben sehr großes Glück, dass die Zahlen der Neuinfektionen bei uns gerade so in den Keller purzeln. Ich find’s gut zu sehen, dass das Gesundheitsamt in meinem Landkreis sich gerade um neue Mitarbeiter zum Tracing kümmert. Die werden gebraucht. Vorbei ist diese Pandemie noch lange nicht.

Morgen abend Spiel Portugal gegen Deutschland in München, 14000 Zuschauer.

Schöner Besuch im Garten

Ein besonderer Anblick für nur kurze Zeit

Heute morgen habe ich ein ausgezeichnetes und üppiges Muttertagsfrühstück beim Müller Weinhotel geholt und dabei Stadtrat Martin Wende getroffen, der mich auf was besonderes hinwies.

Das Rathaus, das ohne Haus auf der linken Seite kräftig in der Morgensonne glänzte.

Ein großartiger Anblick, der nur von kurzer Zeit so möglich sein wird, weil in wenigen Monaten der Anblick durch das neue Bürgerhaus nicht mehr möglich sein wird.

Ich musste prompt an Tobias schöne Idee und Vorschlag denken, an der Stelle kein Bürgerhaus zu bauen, sondern einen offenen Platz mit Bäumen anzulegen. Was für ein toller Ort das gewesen wäre.

Wir haben hier heute “Daheimtag” im Wechselunterricht.

Ich musste gerade das Video der Augsburger Puppenkiste vorspielen, dass den Kindern gestern zur Begleitung des Selbsttests gezeigt wurde. Das kam auch bei den kleinen sehr gut an.

Und meine Große durfte ich danach davon überzeugen, dass sie jetzt nicht einen Test machen muss. “Ich will aber, ich kann das voll gut”.

Wann mich meine Kinder am meisten positiv überraschen? Wenn ich ihnen vertraue und Verantwortung gebe.

Blümchentour

Es wird Frühling und ich brauche die schöne Abwechslung meine Fotoknipserskills zu schleifen. Mein oberer Hinterhof lieferte dafür heute morgen bei warmen Sonnenschein und Vogelgezwitscher gute Unterhaltung.

Ich mag’s hier.

Von oben versagt.

Mit wachsender Besorgnis beobachten wir die derzeitige Entwicklung der Pandemiesituation. […] Weder gibt es ein definiertes Ziel noch eine klare Strategie der Pandemiebekämpfung. Wichtige Eindämmungsinstrumente werden nach wie vor nicht wirksam eingesetzt: Kontaktnachverfolgung, Teststrategie und Impfungen. Nach einem Jahr Pandemie, mit einer zermürbten Bevölkerung und einer beschädigten Wirtschaft, wurde Deutschland so in eine dritte, allen Projektionen nach sehr heftige, Pandemiewelle gesteuert.

Das ist das Urteil von 14 Wissenschaftler*innen, die sich unter No-COVID zusammengetan haben und eine mittlerweile umfassende Strategie inklusive Maßnahmepaketen entwickelt haben. Lest ihre aktuelle Stellungnahme. LEST. DAS.

Auf diesen zwei Seiten findet sich mehr Strategie als in diesem Ding, was die Regierung und die große Mehr der Ministerpräsidenten machen – ich weiß nicht wie ich das noch nennen soll.

Im Nebel gestochere vielleicht, wenn ich Unfähigkeit unterstelle.
Rücksichtslos und menschenverachtend sein, wenn es Böswilligkeit wäre.
Ich kann auch nicht nachvollziehen, wieso “die Wirtschaft” das so per Lobby einfordern sollte. Sogar Mallorca führt gerade Ausgangssperren ein, weil ihnen klar ist, dass es sich nicht lohnt für das vermeintliche Ostergeschäft den Schaden durch noch schneller steigende Infektions-, Krankheits- und Todeszahlen hinzunehmen.

Ich verstehe nicht mal mehr, warum sie so handeln.
Den eigenen Arsch zu retten, Blosstellung vermeiden und sich ekelig rauswinden, scheint mir das einzige zu sein, was diesen Schlag Politiker gerade motiviert. Abgesehen von der tief sitzenden Korruption in der CDU/CSU.

Einer der wenigen Lichtblicke dabei: die Chance, dass die Grünen die Kanzlerin stellen, steigt immer mehr.

Ein anderer Hoffnungsschimmer: Menschen beginnen sich von unten zu organisieren. Vorbei an bzw. ergänzend zu diesen verkrusteten Strukturen.

Ein Beispiel, das ich seit ein paar Tagen beobachte ist Marcus Ewald, der scheinbar rund um die Uhr dahinter ist, eine Organisation auf die Beine zu stellen, die ehrenamtliche Erstverfolger zusammenbringt, um die Kontaktverfolgung von Infizierten der Gesundheitsämter zu unterstützen.

Wenn ich wieder mehr Kraft und Hoffnung habe (es wird besser), werde ich diese in meinem kleinen Ort unterstützen.

Als Ersthelfer. Von unten.

Ich glaube mittlerweile, dass Merkel bei der letzen MPK keine Chance sah, sich dann komplett zurückzog, damit die MPs es so total versammeln, wie sie es gerade tun.

Um dann den Hebel zu haben, um #nocovid durchzusetzen.

Naja, “glauben”.

Ein Sonntagsrant zu den weiteren Schulöffnungen

Die Grundschule meiner Tocher wird weiterhin Wechselunterricht für mindestens die kommende Woche durchziehen. Wenn morgen die 7-Tage-Inzidenz von über 100 erreicht ist, wenn gleich viele Neuinfektionen wie heute gemeldet werden (17), so wird die Schule trotzdem die gesamte Woche offen bleiben.

Nur wird diese “magische” 100 frühestens offiziell gegen Ende der Woche erreicht sein, weil zum einen als Entscheidungsgrundlage nicht die Zahlen unseres Gesundheitsamtes vor Ort, sondern die des RKI genutzt werden. Diese hängen der Realität gut 10-14 Tage hinterher und ist erfahrungsgemäß auch kleiner…
Zum anderen sind die Meldezahlen zu Beginn der Woche immer niedrig. Am Wochenende macht sich das Virus nämlich locker.

Wenn man nun ein wenig die Erfahrungen der anderen Länder anschaut, die ihre dritte Welle bzw. die B.1.1.7 Welle schon reiten, dann sieht man dort, wie viel stärker gerade die Kinder in Kindergärten und Schulen infiziert werden. Hier bei uns bemerkt man das alles deutlich weniger, da Kinder fälschlicherweise immer noch als nahezu unbeteiligt an der Verbreitung des Virus und Anfälligkeit dafür gelten. Was ein sehr gefährlicher Trugschluss ist. Kinder übertragen das Virus genauso wie Erwachsene. Es gibt keinen Unterschied. Und auch sie erkranken, wenn auch etwas weniger als Erwachsene.

Dieser Artikel von Dirk Pässler fast gerade sehr gut meine Sicht zu den kommenden Wochen zusammen.

Lest den Artikel. Zieht eure Schlüsse und schaut, ob es nicht doch in eurer Macht steht eure Kinder zu Hause zu lassen, obwohl es extrem anstrengend ist. Ich verstehe jede und jeden, die es nicht können und freue mich über jede einzelne, die es schaffen.

100%ige Versorgung mit erneuerbaren Energien im Landkreis möglich

Nachdem in unserem Landkreis Bad Kissingen der einzige sichtbare politische Beitrag zum Klimaschutz die Verhinderung von Stromtrassen vor der eigenen Haustür ist – ob berechtigt oder nicht ist ein anderes Thema – geben die Grünen im Kreis vor was machbar ist:

Kernziel ist es bis spätestens 2030 den gesamten Energieverbrauch für Strom, Wärme und Mobilität im Landkreis zu 100 % aus erneuerbaren Energien zu decken

Krasse Ansage, was? Wie soll das gehen?

Es ist tatsächlich nicht mal besonders schwer, Hans-Josef Fell hat das mit der Energy Watch Group schon vor einem Jahr ausgearbeitet.

Der Ausbau für eine vollständig auf Erneuerbaren Energien beruhende Versorgung erfordert nach den Berechnungen der EWG folgende Infrastruktur im Landkreis Bad Kissingen:

  • Bau von 48 Windkraftanlagen (je 5 MW), zusätzlich zu den heute 33 Anlagen mit durchschnittlich 2,5 MW.
  • Ausbau von PV-Dachanlagen von heute 58 MW auf zukünftig 200 MW und Ausbau der PV-Freiflächenanlagen von heute 36 MW auf zukünftig 413 MW.
  • Ausbau der kleineren Bio-KWK-Anlagen (Bioenergie und grüner Wasserstoff) von heute 3 MW auf zukünftig 81 MW.
  • Erhalt der gegenwärtigen Wasserkraftversorgung mit einer installierten Leistung von 1,6 MW und einer Erzeugung von etwa 5,5 MWh.
  • Ausbau der Speicherkapazitäten auf 142 MWh Batteriespeicher, 812 MWh Wärmespeicher und 2.898 MWh Wasserstoffspeicher.
  • Umstellung der Antriebe im Verkehrssektor (u.a. PKW und ÖPNV) auf elektrische Antriebe.

Die Studie kann man auch vollständig online lesen.

Nagut, es ist nicht einfach, weil sich keiner mit Entscheidungsbefugnis dafür interessiert, genauer gesagt in die gegenläufige Richtung arbeitet. Hans-Josef hat alle Bürgermeister im Kreis und den Landrat informiert. In diesem einem Jahr gab es nur eine Rückmeldung, vom Bad Kissinger Bürgermeister: “Schaue ich mir bei Gelegenheit mal an.” (sinngemäß).

Warum wir ohne Wahlprogramm kommen – Junge Liste

Die Zukunft wird noch so manches Unerwartetes von uns fordern. Und vieles davon wird nicht in Wahlprogrammen gestanden haben. Dann ist es wichtig, welchen Werten die gewählten Stadträte folgen. Dann sind die Personen gefragt, nicht mehr die ihre Programme und Versprechen.

Der zweite Blogpost ist da, diesmal von Christian.

Die Junge Liste Hammelburg hat ein Blog

Fast alle Listen werben mit Transparenz in ihren Programmen, überall wird das als wichtig dargestellt. Wirklich erklären, was das sein soll und wie weit diese Transparenz gehen soll, tut momentan noch keiner. Deshalb wollen wir auch die anderen Listen einladen, offen mit dem Aufbau und der Entstehung ihrer Werbung umzugehen. Zeigt sie euch oder zeigt sie die Handschrift einer Agentur?

Ich bin davon überzeugt, dass der Stadtrat in Hammelburg durch einen offeneren, die Bürger einbindenden Stil, noch bessere Arbeit machen kann. Sicher, es ist aufwändig seine Argumente zu einer Entscheidung zu erklären und dann auch noch öffentlich zu verteidigen. Allerdings werden sie dadurch in sich besser und auch besser verstanden. Ich bin davon überzeugt, dass die besseren Argumente bessere Resultate liefern.

Warum wir unsere Wahlwerbung selber machen – Junge Liste

Auch deswegen möchte ich auf der Website der Jungen Liste Hammelburg bloggen. Etwas Licht in das Dunkel der Vorgänge bringen, die im Stadtrat und darum stattfinden.

Mit diesem Artikel fange ich bei uns an.

Nachhaltigkeit in der Kommunalpolitik

Irgendwas mit Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit
Vor den Kommunalwahlen gibt es kaum Beteiligte, die das Thema nicht aufgreifen. So beginnt das Wahlprogramm einer Volkspartei mit „Umwelt bewahren“ oder ein einzelner Kreis- und Stadtratskandidat schaltet Werbung um eine Politik „nur“ für die nächste Generation zu versprechen. Irgendwas mit „Fridays for Future“ macht sich auch immer ganz gut.

Nach gefühlten Jahren des beackerns, hat Tobias endlich beginnen in sein eigenes Blog zu schreiben.

Und er legt gleich gut los.

Interfraktionelle Gespräche scheinen ein sehr übliches Werkzeug in der Hammelburger Stadtratspolitik zu sein.

Es ist gut und hilfreich, wenn zwischen den Räten, Fraktionen und Parteien ein funktionierender Dialog stattfindet. Er sollte aber nur in Ausnahmefällen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
Und das ist in interfraktionellen Gesprächen nun mal nicht die Ausnahme.

Dieser Artikel bringt es auf den Punkt: Interfraktionelle Gespräche schaden Politik und Demokratie | waz.de |

Das Argument, mit den interfraktionellen Gesprächen würden langwierige Beratungen im jeweiligen Gremium vermieden, geht an der Sache vorbei. Denn genau diese Beratungen sind es, die das Wesen der Demokratie ausmachen. Eine Abstimmung im Hinterzimmer, gefolgt von einem bloßen Abnicken in Bezirksvertretung, Ausschuss oder Rat, ist dieser demokratischen Institutionen unwürdig.

Eine Einbahnstraße ergibt noch kein Verkehrskonzept

Eine Fahrradtour durch Hammelburg

In seiner nächsten Sitzung wird der Stadtrat über ein Verkehrskonzept für Hammelburg entscheiden wollen. Die Saale-Zeitung berichtet sogar aktuell darüber und erklärt den aktuellen Stand.

Mir liegt es schon seit langem am Herzen, dass bei solchen Entscheidungen besonders auf die Menschen, die außerhalb von Autos am Verkehr in Hammelburg teilnehmen – Fussgänger und Radfahrer, ältere Menschen an Rollatoren und Kinder auf Laufrädern oder Fahrrädern, Kinderwagenschieber wie ich und viele andere – auch beachtet werden.

Aus diesem Grund lade ich euch zu einer kleinen Fahrradtour durch Hammelburg ein.

Treffpunkt ist am 31. Januar um 15.30 Uhr am Hammelburger Marktplatz von wo aus wir ein paar Runden durch unsere schöne Stadt drehen werden. Eine festgelegte Route gibt es nicht, es soll eine gemütliche Fahrt durch Strassen und Gassen sein.

Mit etwas Glück werden wir mehr als 15 Leute, wodurch wir in einem geschlossenen Verband - auch bekannt als Fahrradkolonne - fahren können.

Ziel ist es ein wenig Aufmerksamkeit auf uns als Radfahrer zu bekommen, damit der Stadtrat nicht nur die Bedürfnisse von Auto- und Lieferverkehr beachtet, sondern eben auch alle anderen Verkehrsteilnehmer bewusst einbezieht.

Foto von Thomas Elsässer.

Update, 27.01.: Wir treffen uns etwas später, um 15.30 Uhr, damit mehr Leute dabei sein können.

Es ist warm in Hammelburg. Und hell.

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